Digital Vision

Die KI

Seit Monaten ist die Künstliche Intelligenz (kurz KI) in aller Munde. Nahezu in allen Arbeitsbereichen scheint sie neue Maßstäbe setzten zu wollen und teilweise den Mensch, als Arbeitskraft, gänzlich abzuschaffen.

Auch im kreativen Bereich hat sie ihren Einzug erhalten und scheint wirklich mit einigen Stärken aufzuwarten. Zunehmend ausgefeilte KI’s können etwa Bilder anhand von Userbefehlen erstellen. Dies nennt man dann Generative Design.

Doch wie funktioniert das ?

  • Die User macht bei der KI eine Texteingabe.
  • Die KI erstellt aus diesen Wörtern ein semantisches Netz – ein Netzwerk, woraus sie aus bestehendem Material, mit gleichen Keywords eine Skizze erstellt.
  • Dieser Skizze werden dann Details hinzugefügt, wobei die KI die Illustration basierend auf der anfänglichen Eingabe und der von ihr gesammelten Daten berechnet.
  • Da der KI eine riesige Menge Daten zur Verfügung steht, kann sie eine große Anzahl halb-zufälliger Versionen dieser Eingabe erstellen.

Die große Stärke der KI ist damit das Liefern einer Vielzahl von Ergebnissen in Sekundenschnelle.

 

Fazit

Jetzt liegt natürlich der Gedanke nahe, dass die KI die Arbeit des Grafik Designer somit teilweise oder sogar ganz übernehmen könnte. Doch die Wahrheit ist wohl eine andere.

Die KI ist in der Lage einige Arbeiten des Designers zu automatisieren, der Großteil eines Designprozesses bleibt jedoch momentan noch immer Aufgabe des Menschen.

Die KI ist nämlich auf den Input von vorhandenen Daten begrenzt und wird so an ihre Grenzen stoßen, sobald Anfragen in irgendeiner Form dann doch zu individuell oder anspruchsvoll sind.
Eine Aufgabe des Designers ist es zudem die Anfrage des Kunden in eine Designidee zu übersetzten, wobei die KI sehr genaue Angaben braucht um das gewünschte Ergebnis liefern zu können.

Da die KI sich immer an bestehenden Designs orientiert, sind bezüglich Urherberrecht und Lizensierungen noch viele Punkte unklar.

Keiner dieser Nachteile bedeutet, dass KI nicht zu einem wichtigen Teil eines Designprozesses werden könnte. Aber sie ist keine allumfassenden Lösung: Man sollte sie stattdessen als Werkzeug betrachten, welches man bei bestimmten Designprozessen nutzen kann.

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